1. Juli 2007: Tradioneller Marktfrühschoppen auf dem Marburger Marktplatz
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„Wir brauchen ein festes Haus“ und „Das ist unser einziges Dach über dem Kopf“ - Die Südstadtgemeinde nutzt öffentlichkeitswirksam den Marktfrühschoppen, um auf fehlende eigene Vereinsräume hinzuweisen
Den Marktfrühschoppen am 1. Juli 2007 nahm die Südstadtgemeinde zum Anlass, in der Öffentlichkeit auf die fehlenden Vereins-Räumlichkeiten hinzuweisen. Mit den Aufschriften „Wir brauchen ein festes Haus“ und „Das ist unser einziges Dach über dem Kopf“ auf einem Sonnendach soll verdeutlicht werden, dass der Südstadtgemeinde seit ihrer Gründung im Jahre 1993 keine Räumlichkeiten für ihre Vereinstätigkeiten zur Verfügung stehen. Und die sind dringend notwendig, um die etwa 130 Mitglieder besser ansprechen und betreuen zu können. Einige Versuche, Räumlichkeiten an zu mieten, sind fehl geschlagen: Mal waren die Objekte für Vereinstätigkeiten nicht geeignet, mal die Mietpreisvorstellungen utopisch, mal war die Lage nicht akzeptabel. Oder die Politik war nicht in der Lage eine konkrete Aussage zur Unterstützung unseres Anliegens zu machen.
Natürlich brauchen wir die ideelle und finanzielle Hilfe der Stadt, um das umzusetzen, was uns am Herzen liegt: Eine gesellige Unterkunft für Vereinsmitglieder, die Möglichkeiten in eigenen Räumen Veranstaltungen durchzuführen, spezielle Gruppen z.B. für Senioren und Kinder einzurichten und einiges mehr, was den Zusammenhalt und die Kommunikation unter den Südstädtern fördert. Somit wäre die Südstadtgemeinde endlich in der Lage alle in der Satzung genannten Vereinsziele zu erreichen.

(Bericht: Axel Koch, Foto: Klaus Gärtner)
Das Sonnendach der Südstadtgemeinde und die Südstädter waren der Blickfang auf dem Marktfrühschoppen.
Marktfrühschoppen
Um es vorweg zu nehmen: Der Marktfrühschoppen am 1. Juli war ein fröhliches und friedliches Fest. Man sah nur wenig Polizei, mehr am Rande, die glücklicherweise nur im Einzelfall und außer Sichtweite eingreifen musste. Es begann wie stets mit einem gemeinsamen Frühstück eine Stunde vor Festbeginn, um Kräfte zu sammeln und einen gemeinsamen Tisch rechtzeitig zu besetzen.
Und die Südstädter präsentierten sich an vorderster Front und sehr erfolgreich: Zum einen waren sie zahlreich erschienen und gaben mit dem blauen Dress und den blauberänderten Strohhüten ein nicht zu übersehendes, farbenfrohes Bild ab, zum anderen zogen sie mit einem Sonnendach die Aufmerksamkeit und den Beifall der weiteren Frühschoppenbesucher auf sich. Unser Vorsitzender Thomas Klös hatte ein über einen Tisch gebautes Sonnendach konstruiert und anfertigen lassen, das mit seinen Beschriftungen „Wir brauchen ein festes Haus“ und „Das ist unser einziges Dach über dem Kopf“ auf die Misere der fehlenden Räumlichkeiten der Südstadtgemeinde aufmerksam machen sollte. Und das ist gelungen: In den den OP- Berichten vom 2.7. hat dieses Anliegen bildlich und textlich Erwähnung gefunden.
Der Rest ist schnell erzählt: Das Wetter hat uns nicht im Stich gelassen, es wurde ausgiebig gesungen und zum Schluss der gelungenen Veranstaltung das Deutschland-Lied angestimmt. Das war zunächst nicht geplant, da die Veranstalter mit Randale rechneten. Erwähnenswert ist noch, dass die einjährige Lucia, Töchterchen der Familie Klös, das Fest bei Musik und Feierlaune mit fröhlicher Gelassenheit und einem Schläfchen souverän überstanden hat.

(Bericht: Axel Koch, Foto Klaus Gärtner)
Taktisch geschickt: Das Sonnendach der Südstadtgemeinde mitten auf dem Marktplatz.
Auf der Bühne: Die Vorsitzenden der Stadtteilgemeinden als "Vorsänger"
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Letzte Aktualisierung
14. Juli 2013
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